Skischullandheim – 11.03-15.03.2019

Direkt nach den Faschingsferien ging es für 20 SchülerInnen der Klassenstufe 7 und 8 ins Skischullandheim. Doch mit verlängerten Ferien hatte dies nichts am Hut, aber dazu später mehr. Zuerst musste die Anreise mit der Deutschen Bahn gelingen. Gleich in Stuttgart die erste Verspätung und spontane Veränderung der Zugauswahl. Allerdings lief es ab da, wie am Schnürchen. Wie der Zug so über Ulm ins Oberallgäu ruckelte, so wurden draußen die grünen Wiesen langsam weiß. Im malerischen Blaichach angekommen, musste auch gleich der nächste Bus besprungen werden, um in das noch malerische Gunzesried zu gelangen. Das wunderbare Winterwunderland hatte uns ab da gefangen und ließ uns bis Freitag auch nicht mehr los.
In unsere Unterkunft wurden sofort die Zimmer in Beschlag genommen und jeder Winkel des Hauses ausgechekt. An der Talstation dann ein kurzer Schock, da die Gondel stand. Würden wir volle drei Tage fahren können? Erst einmal die Skisachen ausleihen und im Schnee umhertollen. Pünktlich 22 Uhr begann die handyfreie Nachtruhe, um ausgeschlafen die Pisten unsicher zu machen. Leider hatten in der ersten Nacht einige noch zu viel Energie, um im Bett zu bleiben, aber das sollte sich legen. Am nächsten Morgen wurde noch schnell gefrühstückt und dann gleich auf die Piste. Mit Hilfe zweier Skilehrer und unserem Skiass Frau Rauchenecker begann die Ausbildung am Übungshügel und auf den schönen Weltcup-Pisten. In drei Gruppen aufgeteilt, konnten alle SchülerInnen in ihrem aktuellen Ausbildungsstand gefördert werden. Für die einen war das der Übungshügel, andere konnten schon die blaue Piste befahren und für einige war es der eisige Fahrtwind hinter Frau Rauchenecker.
So ging es Schlag auf Schlag. Der Dienstag, Mittwoch und Donnerstag verflogen wie ein Wimpernschlag. Zum Glück auch immer am Berg! Im Nachhinein sind wir glücklich, dass sich niemand ernsthaft verletzt hat, alle größtenteils super mitgemacht haben und wir unser Skischullandheim wirklich ausnutzen konnten. Am Montag waren einige SchülerInnen noch skeptisch, wie sie den Berg hinunter kommen würden. Vielleicht als Kugel? Am Donnerstag jedoch wurde mit großen Augen beschrieben, wie man diese oder jene Piste hinunter gebrettert ist. Und obwohl man auch Mal auf das Handy verzichten musste und geschwitzt hat, am Ende der Woche wollten viele gerne länger bleiben. Vielleicht wieder im nächsten Jahr, wenn es heißt „Vorsicht! Das FSN ist Schifoan, aus der Bahn“.